So verstehen wir uns
Westernreiter haben ein ganz eigenes Vokabular, auch für das Zubehör. Damit wir sicher sein können, dieselbe Sprache zu sprechen, findest Du hier die wichtigsten Fachbegriffe, Maße und Abkürzungen.
Der Sattelbaum
Kernstück eines jeden Westernsattels ist der Sattelbaum, auch Tree genannt. Ihn charakterisieren Material, Winkelung und Stellung. Die geläufigen Baumarten kennzeichnen sich wie folgt:
SQ (= Semi Quarter):
Schmale Kammer für schmalschulterige (steile) Pferde wie z. B. Welsh, Araber, Isländer, Vollblüter u.a.
Q (= Quarter (Regular):
Mittlere Kammer für Pferde mit durchschnittlichem Quarter Horse Gebäude z.B. Junge Quarter, Traber, Junge und „moderne“ Haflinger, Arabermix, Reitpony’s wie Connemara, Highland, New Forrest, Friese u.a.
FQ (= Full Quarter):
Breite Kammer für „breitschulterige“ (runde) Pferde wie z. B. Quarter, Paint, Appaloosa, Tinker, Warmblut, Haflinger, Norweger, Cob u.a.
XFQ (= Extra Full Quarter):
Extra breite Kammer für schwere Pferdetypen wie z. B. Kaltblut, Shire, Haflinger, Tinker u.a.
RS (= Roundskirt-Sättel):
Für Pferde mit einer sehr kurzen Sattellage
Die Sitzlänge
Die Sitzlänge ist entscheidend für einen guten und korrekten Sitz im Sattel. Sie sollte wie folgt gewählt werden:
16“ |
ist das Durchschnittsmaß für Erwachsene mit einer Körpergröße von etwa 180 cm |
15,5“ |
eignet sich für schlanke Reiter(innen) mit einer Körpergröße von etwa 170 cm |
15“ |
eignet sich für zierliche und kleine Personen einer Körpergröße von etwa 160 cm |
< 15“ |
eignet sich für Kinder und Jugendliche |
> 16“ |
eignet sich für sehr große oder korpulente Personen |
